Das ACCORD PNEUMATIC-System

Der Weg zur weltweiten Anwendung

Der größte Teil der Anbauflächen wird heute pneumatisch gesät. Fast 100% in Australien, bis zu 80% in Nordamerika und über 50% auf den Großbetrieben Europas.

Diese Air-Seeding-Technologie war ein Quantensprung für die rationelle Bestellung großer Anbauflächen von Getreide in Australien und Amerika. Damit werden Arbeitszeit und Energieaufwand um mehr als 60% reduziert und gleichzeitig die Wind- und Wassererosion verhindert. Der erste Air Seeder der Welt wurde 1971 mit ACCORD PNEUMATIC-Komponenten von der Firma Connor Shea, Australien gebaut. Im sonst so fortschrittlichen Amerika begann der Einsatz der Air Seeder erst Anfang der 1980er-Jahre - dann aber mit intensiven Weiterentwicklungen zum „Conservation Farming“.

Anwender des ACCORD PNEUMATIC-Systems

In Nordamerika:

Bourgault, John Deere, CNH (Flexi‐Coil), Seed Hawk, Morris, Seed Master, Ezee‐On, Great Plains, Harmon, Horsch‐Anderson, Salford.

 

In Europa:

Aguirre, Amazone, Great Plains (Simba), Gregoire Besson, Horsch, John Deere, Kongskilde, Kuhn, Kverneland, Lemken, Maschio, Mistral, Pöttinger, Rauch, Sola, Sulky Burel, Unia, Väderstad, Vogel & Noot.

 

Von diesen Firmen nutzen, bis auf Morris, alle das Prinzip des ACCORD PNEUMATIC-Verteilers.

In der kleiner strukturierten Landwirtschaft Europas wurden von den 5m bis 7m breiten pneumatischen Drillmaschinen der ersten Generation nur kleine Stückzahlen verkauft. Die 1970er‐Jahre wurden für ACCORD zu einer harten Zerreißprobe, auch in finanzieller Hinsicht. Erst die DL‐Drillmaschinen der zweiten Generation in neuartiger Modulbauweise brachten in den 1980er‐Jahren den Durchbruch am Markt. Im Baukastensystem konnten vielfältige Drillmaschinentypen in der Kombination mit Bodenbearbeitungsgeräten angeboten werden. ACCORD wurde zum Marktführer in pneumatischer Sätechnik.

 

Die Erschließung der neuen Märkte im Osten, Ukraine und Russland, vom Schwarzen Meer bis nach Westsibirien, stellten unseren Vertrieb in den 1990er‐Jahren vor große Herausforderungen. Sie waren mit ein Grund, eine Kooperation für den Vertrieb zu suchen. 1996 schloss ACCORD sich der Kverneland Gruppe an.

 

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